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Tipps zum Gitarrenkauf

Irgendwann ist es soweit. Nun steht man im Musikladen seines Vertrauens vor einer mehr oder minder großen Auswahl von Saiteninstrumenten. Der Blick schweift über die Vorhandenen ... Das Herz schlägt schneller. "Da, die weiter links. Die nehm' ich!" Schön und gut, doch wie findet man heraus, ob man nicht die sprich-wörtliche Katze im Sack kauft? Zuerst sollte man sich klar machen, wie ernst einem die Sache mit dem Gitarre spielen ist und wissen, ob man mit einer Akustikgitarre anfangen, oder E-Gitarre spielen will. Der gerne (von Eltern) zitiere Vortrag, man müsse mit Akustikgitarre anfangen, ist ein weit verbreiteter Irrtum. Wer E-Gitarre spielen will, soll auch E-Gitarre spielen, sonst verliert man schnell die Lust und das wäre doch Schade. Wenn man sich nicht sicher ist, ob man dabei bleibt, sollte man kein Instrument für 750 Euro kaufen (Ausser man hat im Lotto gewonnen. :-)).
Zu billige Gitarren sind ungeeignet, da die Qualität leidet, ausserdem muss es weh tun, wenn man nicht darauf spielt. :-) Für Anfänger (und auch für Profis :-)) eigenen sich Gitarren mit gutem Preis/ Leistungs-verhältnis am besten. Es hilft auch ungemein, sich einen finanziellen Rahmen zu setzen, den man nicht überschreitet. Die Giterrenpreise sind übrigens in letzter Zeit generell gestiegen, was an der verläng-erten Garantiezeit von jetzt Zwei Jahren liegt.

Preise für Anfängergitarren liegen im folgenden Rahmen:
E-Gitarren liegen bei ca. 250 Euro,
Akustikgitarren mit Nylonsaiten (Konzertgitarren) bei ca. 150 Euro,
und Akustikgitarren mit Stahlsaiten (Westerngitarren) liegen bei ca. 200 Euro.

Bevor man in den Laden geht, sollte man einen Bekannten der Gitarre spielt, überreden mitzukommen. Dieser kann einen vor den übelsten Fehlkäufen bewahren. Doch zurück zu unserer ersten E-Gitarre. Als erstes nimmt man das naheliegendste unter die Lupe, das Äussere :-). Die Gitarre sollte natürlich dem persönlichen Geschmack entsprechen, keiner hat Bock auf einer "hässlichen" Gitarre zu üben oder gar damit vor Leuten zu spielen. Wenn man eine Paar Instrumente nach diesen Kriterien ausgewählt hat, beäugt man die Verarbeitung. Zuerst hängt man sich die Gitarre einmal um. Ist sie zu leicht, zu schwer, drückt der Body in die Rippen? Ist der Hals zu dick oder zu dünn? Funktionieren Tone- und Volumeregler? Sind Fehler und/oder Kratzer im Lack? Pfeifen die Tonabnehmer? Sind irgendwelche Teile locker? Knackt der Amp beim einstecken? Machen die Mechaniken einen (stimm) stabilen Eindruck? Und das Wichtigste: Fühlt man sich gut mit der Gitarre, kann man gut einzelne Saiten bzw. Akkorde greifen? Wenn man auf diese Punkte achtet, steht dem ungetrübten Spielvergnügen nichts mehr im Wege.

by Punmkin